Fortsministerin Höfken weist Kritik des Landesjagdverbands an neuer Verordnung zurück. Und sie erläutert in der Stellungnahme noch ein mal, warum es notwendig ist, unsere Landesjagdverordnung hier in Rheinland-Pfalz ins 21. Jahrhundert zu heben.
Für uns als Jäger ist die Kritik des Landesjagdverbandes unverständlich. Hier unsere Stellungnahme zur Haltung des LJV.
ÖJV Rheinland-Pfalz
Ökologischer Jagdverband - für eine zeitgemäße Jagd
Donnerstag, 4. April 2013
Freitag, 22. März 2013
Pressemitteilung des Ökologischen Jagdverbandes Rheinland-Pfalz zum Entwurf einer Landesjagdverordnung
Der Landesjagdverband möchte mit seiner ablehnenden Haltung einen seiner Ansicht nach Zwei-Klassen-Tierschutz verhindern. www.prowild-rlp.de
Der Ökologische Jagdverband Rheinland-Pfalz hält die Befürchtungen des Landesjagdverbandes für nicht berechtigt. Die neue Landesjagdverordnung gibt einen liberalen Rahmen vor, der es den Jagdrechtsinhabern ermöglicht, den gesetzlichen Vorgaben nachzukommen. Natur- und Tierschutz erhalten ein höheres Gewicht. Mit seiner Stellungnahme begibt sich der Landesjagdverband ins Abseits.
Durch die Synchronisation von Jagdzeiten und die Abkehr trophäenorientierter Abschussvorgaben werden Jagdhemmnisse abgebaut und erlauben eine effektive Jagd. Der Jagddruck kann dadurch tierschutzkonform deutlich reduziert werden. Der Gesetzgeber reagiert damit auf Forderungen des Natur- und Tierschutzes und erleichtert die Herstellung angepasster Wildbestände, um Schäden in der Land- und Forstwirtschaft zu minimieren.
Die gesamte Pressemitteilung des ÖJV lesen Sie hier:
Mittwoch, 20. Februar 2013
Landesregierung will die Verantwortung der Jäger stärken
Umwelt- und Forstministerin Ulrike Höfken hat den Entwurf einer neuen Landesjagdverordnung in den Ministerrat eingebracht.
Liest man die Meldung aufmerksam, kommt man zum Schluß, dass die Neuregelungen auf wildbiologischen Erkenntnissen fußen und auf eine umwelt-, tier- und artenschutzgerechtere Jagd abzielen. Überkommener Ballast wird abgeworfen, Jagdzeiten werden synchronisiert, die Jagd wird an der Praxis ausgerichtet.
Das wäre sehr zu begrüßen. Käme doch all das dem Wild, der Natur, den Forst-und Landwirten und - nicht zu vergessen - Jagd und Jägern zugute.
Liest man die Meldung aufmerksam, kommt man zum Schluß, dass die Neuregelungen auf wildbiologischen Erkenntnissen fußen und auf eine umwelt-, tier- und artenschutzgerechtere Jagd abzielen. Überkommener Ballast wird abgeworfen, Jagdzeiten werden synchronisiert, die Jagd wird an der Praxis ausgerichtet.
Das wäre sehr zu begrüßen. Käme doch all das dem Wild, der Natur, den Forst-und Landwirten und - nicht zu vergessen - Jagd und Jägern zugute.
Freitag, 15. Februar 2013
Donnerstag, 31. Januar 2013
Ökologischer Jagdverband RLP fordert sachlichen Umgang mit dem Thema „Schwarzwildkirrung“
In einer Pressemeldung des Tierschutzbeirats des
Landes Rheinland-Pfalz wird ein Kirrverbot von Schwarzwild gefordert. Der
Landesjagdverband kritisiert dies in seiner Pressemitteilung aufs Schärfste (http://www.ljv-rlp.de/PI_Kirrjagd.pdf ).
Hintergrund der Forderungen des Tierschutzbeirates
sind die nach wie vor extrem hohen Schwarzwildbestände in Rheinland-Pfalz.
Diese richten auf den landwirtschaftlichen Flächen und in den Weinbergen von
Rheinland-Pfalz extreme Schäden an. Durch die Kirrung des Schwarzwildes wird
der Nahrungsengpass im Winter unterbunden und somit die Population gestärkt. Des
Weiteren werden anhand von Fotos auf der Internetseite des Tierschutzbeirates (www.tierschutzbeirat.de ) in der
Rubrik Pressetexte, Verstöße gegen die Kirrverordnung gezeigt.
Der Ökologische Jagdverband in Rheinland-Pfalz unterstützt den Tierschutzbeirat in seiner Forderung, sofern sich an der heutigen Jagdpraxis nichts ändert und Revieregoismen eine revierübergreifende Bejagung des Schwarzwildes verhindern. "Ein Kirren von Schwarzwild kann nur dann geduldet werden, wenn auch Schwarzwild dadurch im erforderlichen Umfang erlegt wird", so Thomas Boschen Landesvorsitzende des ÖJV in Rheinland-Pfalz. Verstöße gegen die Kirrverordnung sind nicht hinnehmbar. Die Jagdrechtsinhaber sind aufgefordert, ihre Verantwortung wahrzunehmen und die Kirrerlaubnis vom Jagderfolg abhängig zu machen. Zur Pressemitteilung des ÖJV hier:
Der Ökologische Jagdverband in Rheinland-Pfalz unterstützt den Tierschutzbeirat in seiner Forderung, sofern sich an der heutigen Jagdpraxis nichts ändert und Revieregoismen eine revierübergreifende Bejagung des Schwarzwildes verhindern. "Ein Kirren von Schwarzwild kann nur dann geduldet werden, wenn auch Schwarzwild dadurch im erforderlichen Umfang erlegt wird", so Thomas Boschen Landesvorsitzende des ÖJV in Rheinland-Pfalz. Verstöße gegen die Kirrverordnung sind nicht hinnehmbar. Die Jagdrechtsinhaber sind aufgefordert, ihre Verantwortung wahrzunehmen und die Kirrerlaubnis vom Jagderfolg abhängig zu machen. Zur Pressemitteilung des ÖJV hier:
Sonntag, 2. Dezember 2012
Nabu fordert Mitglieder auf, auf bleifrei zu bestehen
Unter dem Titel "Munition mit Nebenwirkungen" warnt der Nabu seine Mitglieder vor bleibelastetem Wildfleisch. Der verlinkte Artikel ist wortgleich auch in der aktuellen Mitgliederzeitschrift "Naturschutz heute, 4/12" veröffentlicht.
Der zentrale Satz, das was letztendlich Wirkung erzielen wird, steht im letzten Absatz: ".. beim Kauf von Wildbret nachdrücklich zu fragen, ob bleifreie Munition verwendet wurde oder nicht."
Wenn mehr und mehr Verbraucher aufgeklärt sind und "bleifrei" fordern, dann wird es auch bald was mit flächendeckend bleifrei.
Der zentrale Satz, das was letztendlich Wirkung erzielen wird, steht im letzten Absatz: ".. beim Kauf von Wildbret nachdrücklich zu fragen, ob bleifreie Munition verwendet wurde oder nicht."
Wenn mehr und mehr Verbraucher aufgeklärt sind und "bleifrei" fordern, dann wird es auch bald was mit flächendeckend bleifrei.
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Mittwoch, 26. September 2012
Ein Halali aufs deutsche Jagdgesetz
TV-Diskussion mit dem ÖJV-RLP-Landesvorsitzenden Thomas Boschen.
"Ein Halali aufs deutsche Jagdgesetz", so lautet der Titel der SWR 3 Sendung "REISS & Leute", die heute, 26.9.12 um 18:30 ausgestrahlt wird.
Die Ankündigung des SWR klingt so:
"Ein Halali aufs deutsche Jagdgesetz", so lautet der Titel der SWR 3 Sendung "REISS & Leute", die heute, 26.9.12 um 18:30 ausgestrahlt wird.
Die Ankündigung des SWR klingt so:
Der Mann war konsequent. Günter Herrmann brauchte zehn Jahre und fünf Gerichtsinstanzen, dann gab ihm die sechste Instanz Recht. Die Große Kammer des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte in Straßburg beschied: Als Grundstücksbesitzer kann er nicht verpflichtet werden, Mitglied in einer Jagdgenossenschaft zu sein und damit die Jagd zu dulden, wenn er aus Gewissensgründen das Töten von Tieren ablehnt. Günter Herrmann besitzt ca. 3.500m² Wiese in Langsur, Kreis Trier-Saarburg.Hier geht es zum SWR-3
Teilnehmer der Diskussionsrunde:
Heribert Metternich (Landwirtschaftskammer, IG Jagdgenossenschaften, etc.) , Prof. Dr. Josef Reichhholf (Zoologe), Mario Natale (Revierförster), Sarah Gänz (Weingut Gänz)
Thomas Boschen (ÖJV RLP)
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